|
Interventionelle
CT-gesteuerte peridurale Infiltrationstherapie
Rückenschmerzen ausgehend von
der Lendenwirbelsäule, Halswirbelsäule
oder Brustwirbelsäule sind die
häufigste Ursache für schmerzhafte
Beeinträchtigungen der Lebensqualität.
Die Ursache der Schmerzen im Sinne
von Ischiasschmerzen, Rückenschmerzen,
Schulter-Arm-Schmerzen, Brustschmerzen,
Kopfschmerzen und anderen Schmerzen
liegt meistens in einer Entzündung
der Nervenwurzel. Die häufigste
Ursache ist dabei eine Bandscheibenschädigung.
Als Folge kommt es zur Ausschüttung
von entzündungsfördernden
biochemischen Botenstoffen des Immunsystems.
Die medikamentöse Behandlung
dieser Entzündung, die sich im
Rückenmarkkanal abspielt, ist
durch millimetergenaue Führung
einer dünnen Nadel mittels CT-Steuerung
und Lasermarkierung möglich.
Nach vorheriger Diagnostik zur Erkennung
des entzündlichen Prozesses durch
eine spezielle Kernspintomographietechnik
lässt sich dann ein anti-entzündliches
Medikament genau an den Ort der Schmerzentstehung
injizieren. Im Zentrum für mikroinvasive
CT-gesteuerte Infiltrationstherapien
wird seit dem Jahre 2000 hierzu regelmäßig
das körpereigene Anti-Interleukin
(Orthokin), dass aus dem Blut des
Patienten gewonnen wird, mit großem
Erfolg verwendet. Die Orthokin-Therapie
stoppt die Entzündung der Nerven,
die Schmerzen und Verkrampfungen der
Muskulatur lassen nach. Dieselbe Behandlung
wird standardmäßig auch
mit einem preiswerteren Kortisonpräparat
durchgeführt.
|